SpiHellKontur ak hier geht´s zurück zur Startseite

Weihnachten, Nikolaus: Gedichte, Limericks und Bilder
 

Guter Weihnachtsmann...

Ein Osterhase aus Heide
stand Weihnachten noch in der Kreide
beim Weihnachtsmann.
Doch der meinte dann:
"Silvester verprassen wir´s beide!"

weihnachtshase
nicolaus

...und noch ein Weihnachts-Limerick:

Mein kurzer Weihnachts-Limerick
wünscht für alle ein Stück vom Glück:
`nen fleißigen Weihnachtsmann
und zu Silvester dann
Jubel und Trubel als Zukunftsmusik!

AK
124

Nikolausericks:

Ach, du lieber Nikolaus!
Wie gern gern käm ich zu dir nach Haus
und mit auf Tour
und wär´s auch nur
in deinem Bart als kleine Laus!

Auch dies Jahr trabt der Nikolaus
gemütlich, dicklich und durchaus
trotz Umfang fit
ganz locker mit
`nem Sack voll Spaß von Haus zu Haus!

nikolaeuse1
nikolaeuse2

Lecker, lecker, Nikolaus!
Hmmm, ich sag dir rundheraus
Ich wünsche mir
mit dir, ja dir
`ne ganze Nacht in Saus und Braus!

Glücklich hört der Nikolaus
morgens auf dem Weg nach Haus
Schmatzen, Lachen
Nüssekrachen -
seinen schönsten Ohrenschmaus!

Zu Hause kippt der Nikolaus
den großen Sack noch einmal aus:
vergoldete Nüsse,
Lakritzstangen, Küsse...
Na,ob das reicht für seine Maus?
                            
                             A K
                                                                         124

nikolaeuse3
weihnachten_stern

Weihnachten
(I)

Alles wird neu
wird frischer Schnee
wird ein neu geborenes
Kind

Alles fällt ab
Fesseln,Masken
Nur klarer Himmel
und ich

und ich
kann von nun an
einfach ich selber
sein

weihnachten stern

Weihnachten
( II )

Alles
wird einfach
frischer Schnee
neu geboren

Masken fallen
Fesseln fallen
Klarer Himmel
und ich

und ich
bin von nun an
einfach
ich
        

weihnachtsgedichte

 

.

A  K
158

Zum Schluss ein schönes Weihnachtsgedicht von Theodor Storm (1817 - 1888):

Knecht Ruprecht

Von drauß vom Walde komm ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;

und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor,
und wie ich so strolcht durch den finstern Tann,
da rief‘s mich mit heller Stimme an:
»Knecht Ruprecht«, rief es, »alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt‘ und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden!«

Ich sprach: »0 lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo‘s eitel gute Kinder hat.« —
»Hast denn das Säcklein auch bei dir?«
Ich sprach: »Das Säcklein, das ist hier:
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.« —
»Hast denn die Rute auch bei dir?«
Ich sprach: »Die Rute, die ist hier:
doch für die Kinder, nur die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.«
Christkindlein sprach: »So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!«

Von drauß vom Walde komm ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich‘s hierinnen find:
Sind‘s gute Kind, sind‘s böse Kind?

Einen friedlichen, erholsamen Jahreswechsel wünscht Ihnen:

                                 Akela Kunze


Möchten Sie sehen, wo ich in den Gedichte-Charts stehe? Dann klicken Sie bitte (außerdem bringt mich Ihr Klick in den Charts weiter nach oben) -------->

ZUR STARTSEITE AKELA KUNZE
charts_gedichte[1] charts_liebesgedichte[1]

Alle Gedichte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit dem Einverständnis der Autoren weiterverwendet werden.